- «Longevity» – Gesund bis ins hohe Alter
Mit einem Assessment aus Gespräch, Blutentnahmen und apparativen Analysen wird die Gesundheitssituation analysiert und daraus werden Empfehlungen zur Verbesserung der Gesundheit formuliert. Der Erfolg wird mit verschiedenen Messmethoden verfolgt und die Beratung weitergeführt. Die Basis jeglichen Tuns liegt in der wissenschaftlichen Evidenz und dem Nutzen modernster Technologien von Tests, Kommunikation und Datenhandling. Welcher Unternehmensname wäre denn besser geeignet als «care» (www.care.me).
Warum erzähle ich das? Nicht um Marketing zu machen. Nein; ich hinterfrage den Stand der Präventiven Medizin in der Schweiz. Wer gilt als Kompetenzhalter? Wie beschäftigt sich die Bevölkerung damit? Mir fehlen die Identifikationsfiguren und die erkennbare Institution, welche sich um die gesunde Lebensführung kümmert. Zu viele machen ein wenig etwas.
Und ich staune. In Gesprächen mit der Generation zwischen 20 und 40 zeigt sich derart viel Kenntnis über das Longevity-Thema, dass es eine Freude ist. Internet, YouTube, Instagram und weitere Plattformen bieten eine Vielfalt an Wissensvermittlung zum Longevity-Thema. David Sinclair, Andrea Huberman, Peter Attia und viele mehr verbreiten ihre wissenschaftlichen Kenntnisse über diese Kanäle und die Jugend hört zu. Das macht Freude und stimmt zuversichtlich. Vielleicht erhält unser auf Heilen ausgerichtetes Gesundheitssystem doch noch einen starken Arm mit präventivem Tun. Care springt in diese Lücke. Bleibt nur zu hoffen, dass die Player unseres überlasteten Gesundheitswesens die Signale wahrnehmen und die Longevity- Bewegung unterstützen.
Gute Gesundheit wünscht
Aarau
gabriel.schaer@usz.ch