- Bleiben Sie informiert – News aus San Antonio
Bleiben Sie informiert – News aus San Antonio
Am jetzigen SABCS wurden an den Late Breaking News zwei Studien mit Relevanz für den Praxisalltag präsentiert.
COMET-Studie
Die COMET-Studie zeigte, dass Frauen, bei denen ein duktales Karzinom in situ (DCIS) diagnostiziert wurde und die sich für eine aktive Überwachung anstelle einer Operation und Bestrahlung entscheiden, keine höhere Wahrscheinlichkeit haben, nach zwei Jahren an Brustkrebs zu erkranken, wie Frau Dr. E. Shelley Hwang in einer Sitzung berichtete.
Patina-Studie
In einer weiteren Late Breaking news zur PATINA Studie wurde gezeigt, dass die Zugabe von Palbociclib (IBRANCE®) zur derzeitigen Standard-Erhaltungstherapie (nach einer Induktionschemotherapie) bei Patientinnen mit HR+, HER2+ metastasierendem Brustkrebs zu einer statistisch signifikanten und klinisch bedeutsamen Verbesserung des progressionsfreien Überlebens (PFS) führt.
In der vorliegenden Ausgabe wird für einmal mit der Osteoporose auch ein wichtiges Thema der
Männergesundheit beleuchtet.
Der erste Artikel widmet sich der aktuellen operativen und medikamentösen Therapie des Ovarialkarzinoms. Von der Bedeutung der vollständigen Tumorentfernung bis hin zu innovativen Ansätzen wie PARP-Inhibitoren bei Erhaltungstherapien bietet dieser Beitrag einen fundierten Überblick über bewährte und neue Behandlungsstrategien.
Im zweiten Beitrag werfen wir einen Blick auf ein oft unterschätztes Thema: Osteoporose bei Männern. Die Diagnose- und Therapiemöglichkeiten, darunter Bisphosphonate und Testosteronsubstitution bei Hypogonadismus, unterstreichen die wichtige Rolle der Früherkennung durch Grundversorger und Fachärzte, um das Risiko osteoporotischer Frakturen zu reduzieren.
Im dritten Beitrag werden zwei Vorträge vorgestellt, die im Rahmen des 27. Kongresses für praktische Gynäkologie und Geburtshilfe in Näfels gehalten wurden. Zunächst wird die hormonelle Migräne thematisiert, welche eine häufige Herausforderung für Frauen im reproduktiven Alter darstellt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den somatischen Beschwerden in der Menopause. Dabei werden sowohl hormonelle als auch nicht-hormonelle Ansätze berücksichtigt, um betroffenen Frauen eine gezielte Unterstützung zu bieten.
Wir wünschen den Leserinnen und Lesern besinnliche Festtage und ein gesundes, erfülltes, freudiges und glückliches 2025.
KD Dr. med. Stephanie von Orelli
Stadtspital Triemli
Frauenklinik
Birmensdorferstrasse 497
8063 Zürich
stephanie.vonorelli@zuerich.ch